Pressemitteilung 29/09/2013

Unabhängige Wählergemeinschaft FREIE WÄHLER Ronnenberg

Politische Eiszeit 

Der Wahlkampf um das Amt des Bürgermeisters im Ronnenberger Rathaus ist für den parteilosen Kandidaten von den Freien Wählern, Torsten Jung, zwar schon zu Ende, da er sich als Drittplatzierter nicht für die bevorstehende Stichwahl am 06.10. qualifizieren konnte.

Gleichwohl sieht er sich inzwischen einer vom SPD- Vertreter und Ratsherren Rudi Heim angezettelten Hetzjagd ausgesetzt, seit er sich dafür ausgesprochen hat, dass ihm seine Wählerklientel bei der Stichwahl folgen möge und für Stefanie Harms von der CDU als neue Bürgermeisterin stimmt. Ein auch in der großen Politik völlig normaler Vorgang des Bemühens zweier inhaltlich miteinander verwandter Partner, sich durch einen Schulter-schluss vorhandene gemeinsame politische Positionen zu sichern.

Jung hat der Ronnenberger CDU vor ein paar Jahren den Rücken gekehrt, weil er intern im zwischenmenschlichen Bereich Enttäuschungen erlebt hat, so wie es sich jetzt mit der CDU-Fraktion in der Regionsversammlung wiederholt hat. Dort wurde unter Verweis auf die von der CDU unerwünschte Kandidatur Jungs zum Bürgermeister in Ronnenberg kurzerhand die Gruppenbildung mit ihm aufgelöst, weil man mit ihm eine unliebsame Konkurrenz für die eigene Bürgermeister-Kandidatin befürchtete.

Wenn er sich trotz dieses schmutzigen Erpressungsversuches zur Wahl gestellt hat und  nach seinem zwischenzeitlichen Ausscheiden dennoch eindeutig Position für seine bisherige Widersacherin von der CDU bezieht, spricht dies ja wohl für seinen unbeugsamen Mut und seine menschliche Größe.

Trotz bezogener Prügel  durch die CDU sieht er sich unerschütterlich in vorderster Front den Grundsätzen einer wertekonservativer Bürgerpolitik verpflichtet und leistet der ihm durch ähnliche Ziele verbundenen Kandidatin Stefanie Harms aus Überzeugung Schützenhilfe.

Hut ab- kann man da nur sagen!

Die Genossen um den Scharfmacher Heim und seine Verbündeten aus dem grünen Lager werden mit ihrer verletzenden Diffamierungskampagne gegenüber dem parteilosen Jung wohl gleich zwei Eigentore schießen: Die Bürger/innen unserer Stadt werden die hinterhältige Taktik von Rot/Grün durchschauen und als Schiedsrichter und Souverän Position beziehen. Und im Ratsalltag nach der Wahl wird zwischen „Opfern und Tätern“ im Umgang miteinander eine unversöhnliche Periode der Eiszeit anbrechen.

Einfach beschämend!

H. Nitsche (Pressesprecher)                                                                                                   29.09.13

Print Friendly, PDF & Email

Comments are closed.