Die ersten Mitglieder in Ronnenberg
Seit dem Februar 2009 sind einige bei uns beigetreten und einige haben uns auch wieder verlassen. Die meisten aber sind noch immer an Board. Wir alle haben uns kennen und schätzen gelernt und sind zu einer guten "Truppe" zusammen gewachsen. Seit unserer erfolgreichen Kommunalwahl im September 2011 sind wir mit drei Mandaten im Rat der Stadt Ronnenberg und mit einem Mandat in der Region vertreten.
Derzeit sind wir in Ronnenberg 28 Mitglieder. Bürgerinnen und Bürger die, bis auf wenige Aussnahmen, noch nie etwas mit Kommunalpolitik am Hut hatten.
Es macht Spaß sich einzubringen, mitzugestalten, zu streiten und zu diskutieren .... wie wäre es mit IHNEN ?
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und Beitritt Bundesvereinigung [234 KB]

Gründung am 18.06.2009 von links: Michael Sennholz, Karsten Ahrens, Uwe-Rüdiger Prehn, Lutz Hillienhoff, Torsten Jung, Jürgen Lorenz, Bernd Dörrie, Hartmut Nitsche, Otfried Schrot und Thomas Nettelmann (es fehlen Bettina Weide und Carsten Reusch)
Wie alles anfing...
Torsten Jung aus der CDU ausgetreten
Torsten Jung aus Empelde ist mit sofortiger Wirkung aus der CDU ausgetreten.
„Nach meiner sehr intensiven und guten Zusammenarbeit mit vielen Parteifreunden, gerade auch während der Wahlkampfphase mit Carsten Mauritz, ist mir dieser Schritt nicht leicht gefallen“, erklärte Jung jetzt gegenüber der Presse.
Es habe aber eine Reihe von Gründen gegeben, die nicht zuletzt aus dem Ortsverband Empelde heraus entstanden seien und ihn in seiner Entscheidung bestärkt hätten, so Jung weiter.
„Politische Loyalität, gerade in der eigenen Partei und mit eigenen Kandidaten, scheinen bei einigen Verantwortlichen in der CDU Empelde Zeit ihres Lebens ein Fremdwort geblieben zu sein“, beklagte der 45-Jährige.
Für ihn bedeute Demokratie, auch Mehrheiten zu akzeptieren. Während der vergangenen drei Jahre sei ihm sowohl politisch als auch privat schwer zugesetzt worden. „Vom Versuch eines Regionskandidaten, mir den Wahlkampf verbieten zu lassen bis hin zu persönlichen Diskreditierungen durch dieselbe Person, wurde nichts unversucht gelassen, mir Steine in den Weg zu legen.
Dies und sehr vieles mehr offenbart zugleich eine schonungslose Bilanz der Empelder CDU-Politik, die jeder Bürger zur Kenntnis nehmen sollte“, sagte der gebürtige Wennigser, der seit fast 18 Jahren in Empelde lebt.
Er habe diverse Male öffentlich betont, dass es sowohl sichtbar als auch spürbar an Politikern mangele, die Impulse setzen, Hinweise geben oder zum Denken anregen könnten, um somit den Blickwinkel auf Missstände und Fehlentwicklungen zu ändern. „Diese Vision konnte ich leider in und mit der CDU nicht wiederfinden beziehungsweise umsetzen.
Ich ziehe die Konsequenzen und trete aus der CDU aus, um mir und den Wählerinnen und Wählern treu zu bleiben, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben.
Ich möchte an dieser Stelle all jenen danken und alle Bürgerinnen und Bürger herzlich einladen, meine Vision einer bodenständigen Politik auf Augenhöhe auch weiter zu unterstützen“, sagte Jung.
Abschließend erklärte er, sein Mandat im Rat der Stadt Ronnenberg getreu seinem Motto „nicht sture Parteipolitik, sondern Probleme anpacken und lösen“ auch weiterhin, und zwar vorerst als Parteiloser, ausüben zu wollen.
Quelle: Burgbergblick Februar 2009
Ratsherr gründet Freie Wähler
Der ehemalige CDU-Ratsherr Torsten Jung hat die Freien Wähler Ronnenberg gegründet. Er will den etablierten Parteien Konkurrenz machen und sich für die Belange der Bürger einsetzen.
„Die Menschen sind nicht politikverdrossen, sondern genervt vom sturen Parteidenken“, sagt Jung. Nach vier Jahren Mitgliedschaft in der CDU habe er bei parteiinternen Reibereien viel Kraft gelassen. In seiner neuen Aufgabe bei den Freien Wählern habe er nun die Möglichkeit, sich von den etablierten Parteien abzugrenzen. „Ich gehe hoch motiviert an diese Aufgabe heran“, sagt Jung.
Er habe bereits positive Rückmeldungen von ehemaligen Parteifreunden und Bürgern, die sich für die Konzepte der Freien Wähler interessierten. Das nächste Ziel sei die Gründung eines Stadtverbandes. „Dafür benötige ich rund 20 Mitstreiter“, sagt Jung. Er sei sich sicher, dass er diese Zahl in den nächsten Wochen erreicht. Vor allem die Themen Jugend und Soziales stünden im Vordergrund. „Ich werde versuchen, mir die Belange der Bürger anzuhören und so schnell und unbürokratisch wie möglich zu handeln“, sagt Jung.
Obwohl er beruflich stark eingespannt sei, habe er immer ein offenes Ohr für die Probleme der Menschen vor Ort. Bis zur Kommunalwahl in zweieinhalb Jahren hat sich Jung viel vorgenommen. „Das Ziel muss sein, allen anderen Parteien Stimmen abzunehmen“, sagt er. Davor fürchtet sich der CDU-Fraktionsvorsitzende Manfred Bohr nicht. „Kurzfristig traue ich den Freien Wählern Stimmgewinne zu, aber langfristig haben wir die besseren Konzepte“, sagt er. Die Freien Wähler könnten den Bürgern inhaltlich nichts anbieten, was die Programme der vier im Rat vertretenen Parteien nicht bereits abdeckten.
Quelle: Quelle: Neue Presse –Calenberger Zeitung– vom Februar 2009
Freie Wähler nehmen Arbeit auf
Mit Anträgen an den Rat der Stadt hat die neu gegründete politische Gruppe Freie Wähler die Arbeit aufgenommen.
Ratsherr Torsten Jung fordert unter anderem, die Sinnhaftigkeit des sogenannten grünen Pfeils in Empelde zu überprüfen. Die Wünsche der Bürger greift Torsten Jung auf. „Mit meinen Anträgen reagiere ich auf Anfragen der Empelder“, sagt der Empelder, der im Februar aus der CDU ausgetreten und sich den Freien Wählern (FW) angeschlossen hat. Sein Mandat im Rat der Stadt Ronnenberg hat Jung behalten.
Am Sonnabend wurde er bei der FW-Mitgliederversammlung in Helmstedt zum Beisitzer in den Landesvorstand gewählt. Als ein vordringliches Problem seiner politischen Arbeit in Ronnenberg stuft Jung die Verkehrssituation an der Abzweigung Am Sportpark/Berliner Straße in Empelde ein. Der dort angebrachte grüne Pfeil, der ein Rechtsabbiegen unter bestimmten Bedingungen auch bei roter Ampelschaltung erlaubt, berge erhebliche Gefahren für die Verkehrsteilnehmer. „Das Schild mit Hinweisen auf den grünen Pfeil muss versetzt werden, damit es Autofahrer besser erkennen können“, sagt Jung. Außerdem sollte die Stadtverwaltung die Gefahren für Fußgänger prüfen, da der grüne Pfeil etliche Autofahrer überfordere.
Jung legt dem Rat zwei weitere Anträge vor:
>>Der kleine Spielplatz an der Robert-Koch-Straße im Wohnpark am See soll geschlossen werden, da sich in der Nähe ein großer Spiel- und Bolzplatz befindet.
>>In der Mensa der Marie-Curie-Schule soll ein Selbstbedienungsterminal angebracht werden, damit Schüler ihre Essenskarten vor Ort aufladen können. Bislang müssen sie im Voraus Geld auf ein Konto überweisen.
Quelle: Neue Presse –Calenberger Zeitung– vom 17.03.2009





